Vitae
Beate Schnaithmann

Beate Schnaithmann

Beate Schnaithmann wurde in Dresden geboren. Nach der Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Dresden studierte sie an den Musikhochschulen in Dresden, Rostock, Berlin und Luzern bei Ulf Prelle, Josef Schwab und Jürg Eichenberger. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse bei u.a. Truls Svane, Steven Isserlis und Valentin Erben. Prägende Erfahrungen waren auch Kammermusikunterricht bei Sir Colin Davis, Emma Kirkby, dem Guarneri Trio und dem Verdi Quartett sowie die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy unter Pierre Boulez.

Seit dem ersten Kontakt mit dem Barockcello im Jahr 2007 ist das Spielen auf Darmsaiten zu einer großen Liebe geworden – insbesondere mit dem 5-saitigen Cello. Den Unterricht bei Gerhart Darmstadt und Felix Knecht ergänzen die regelmäßigen Konzerterfahrungen mit dem ensemble corund, dem BachCollegium Zürich, dem Collegium musicum Luzern und dem Ensemble „La Compagna“. Im September 2016 führten sie Konzerteinladungen nach Stockholm und Österreich.

Matouš Mikolášek

Matouš Mikolášek

Matouš Mikolášek wurde 1986 in Prag geboren. Im Alter von zehn Jahren entdeckte er für sich das Violoncello.

Nachdem er erfolgreich an mehreren Wettbewerben teilgenommen hatte (2002 und 2005 tschechischer Musikschulwettbewerb: 2. und 1. Preis, 2004 internationaler Augustýn Procházka Wettbewerb in Košice Slowakei, 1. Preis) entschied er sich dafür, professionell Musik zu machen. Ab 2006 studierte er am Prager Konservatorium in der Celloklasse von Jaroslav Kulhan. Von 2011 bis 2015 studierte er an der Hochschule für Musik Luzern "Master of Performance" und „Master of Orchester“ bei Marek Jerie und Christian Poltéra. Beruflich richtet sich Matouš Mikolášek vor allem am Orchestrerspiel aus: 2010 bis 2011 spielte er in der Tschechischen Philharmonie und ab 2013 im Luzerner Sinfonieorchester.

Neben dem üblichen Orchesterrepertoire interessiert sich Matouš Mikolášek auch besonders für die authentische Aufführungpraxis der Barockmusik. Er hat Barockcello bei Jürg Eichenberger in Luzern und bei Martin Zeller in Zürich studiert sowie einen Meisterkurs bei Christine Von Der Goltz absolviert und regelmäßig an den Projekten des Collegium Musicum der Jesuitenkirche Luzern und des Orchesters „La Compagna“ teilgenommen.

Verena Spies

Verena Spies

Verena Spies, geboren in Hannover, begann mit dem Cellounterricht bei Yasuko Ogata an der Musikschule Hemmingen. Schon in jungen Jahren nahm sie an Meisterkursen im In- und Ausland bei Klaus Storck, Ulf Tischbirek, Antonio Meneses, Laszlo Fenyö, Gerhart Darmstadt und Guido Larisch teil. Als mehrfache Bundespreisträgerin „Jugend musiziert“ war sie Stipendiatin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Preisträgerin der Bürgerstiftung Hemmingen.

Ab September 2013 studierte sie Violoncello bei Antonio Meneses an der Hochschule der Künste Bern, wo sie 2016 den Bachelor of Arts – Musik Klassik erhielt. Währenddessen kam sie auch mit dem Barockcello und der historischen Aufführungspraxis in Berührung, inspiriert durch verschiedene Kammermusikprojekte mit Michael Form sowie durch das HKB-Barockorchester-Projekt 2015 mit dem Berner Orchester für Alte Musik „Les Passions de l’Ame“ unter der Leitung von Meret Lüthi, in dessen „Tageszeiten“-Konzert sie mitspielte. 2016 war sie Teilnehmerin an der Ensemble Akademie Freiburg des Freiburger Barockorchesters und des ensemble recherche, 2017 nahm sie an der 32. Internationalen Händel-Akademie in Karlsruhe teil. Im Sommer spielte sie bei der La Petite Sommer-Akademie in Italien unter der Leitung von Sigiswald und Marie Kuijken.

Zudem spielte sie mit verschiedenen Barockorchestern, dem Orchester des 18. Jahrhunderts unter der Leitung von Kenneth Montgomery, Holland Baroque unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen und dem weltweit ältesten Barockensemble „Nederlandse Bachvereniging“ unter der Leitung von Jos van Veldhoven. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Jaap ter Linden, Viola de Hoog, Lucy van Dael, Wilbert Hazelzet, Robert Franenberg, Margaret Urquhart, Enrico Gatti, Daniela Helm and Love Persson.

Ab Herbst 2016 studierte sie bei Lucia Swarts im Masterstudiengang am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und schloss ihr Studium 2018 mit dem Master of Music für Violoncello und Barockcello ab. Verena ist Young Bach Fellow der „Nederlandse Bachvereniging“.